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Tuberkulose bleibt in der Humanmedizin relevant

RKI meldet neue Zahlen zum Welt-Tuberkulosetag

24. März 2011 Im Jahr 2009 wurden beim Robert Koch-Institut (RKI) 4.444 Tuberkulosefälle gemeldet. Diese Zahl schreibt den leicht rückläufigen Trend der vergangenen Jahre fort. Die Infektionsrate scheint sich einem Plateau zu nähern.

Nicht rückläufig ist dagegen die Multiresistenz-Situation der Tuberkulose: 2,1% der untersuchten Proben im Vergleich zu 1,6% im Jahr 2008 waren multiresistent. Die gesamte Resistenzsituation bleibt jedoch weiterhin rückläufig (11,4% in 2009 im Vergleich zu 11,7% im Vorjahr).

Das RKI betont in seinem Bericht die Schlüsselrolle von Kindern, die zwar seltener als Erwachsene an Tuberkulose erkrankten, jedoch bei der Identifizierung von frischen Infektionsgeschehen erfahrungsgemäß eine wichtige Rolle spielten. Da Patienten mit Migrationshintergrund überproportional häufig von der Krankheit betroffen waren, mahnt das RKI, dass die effektive Tuberkulosekontrolle trotz sinkender Fallzahlen auch über Deutschland hinaus kontinuierlich weitergeführt werden müsse.

 

Weitere Informationen finden Sie hier:

Epidemiologisches Bulletin des RKI mit ausführlichem Bericht zur Tuberkulose-Situation in Deutschland 2009

Deutsches Ärzteblatt, März 2011



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