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Deutsche Zentren der Gesundheitsforschung in greifbarer Nähe

Expertenjury wählt Standorte für Deutsche Zentren der Gesundheitsforschung aus

15. November 2010 Das Bundesministerium plant derzeit den Aufbau von vier neuen Zentren der Gesundheitsforschung: Deutsches Zentrum für Herz-Kreislaufforschung (DZHK), Deutsches Zentrum für Infektionsforschung (DZI), Deutsches Zentrum für Krebsforschung (DZK) und Deutsches Zentrum für Lungenforschung (DZL). Mit der Auswahl der Partnerstandorte ist ein erstes Etappenziel erreicht.

Aus insgesamt 77 Anträgen für die Standorte der vier geplanten Zentren wurden nun von interntional besetzten Expertengremien die Partnerstandorte ausgewählt. Die jeweils ausgewählten Partnerstandorte sind nun aufgefordert, gemeinsam ein Gesamtkonzept für das jeweilige Zentrum auszuarbeiten, das abschließend von den Gutachtergremien bewertet werden soll.
 
Für das Deutsches Zentrum für Infektionsforschung (DZI) wurden die folgenden Partnerstandorte ausgewählt:
 

  1. Braunschweig/Hannover

(gemeinsamer Antrag der Medizinischen Hochschule Hannover, der Tierärztlichen Hochschule Hannover, der Technischen Universität Braunschweig, des Helmholtz-Zentrums für Infektionsforschung, des Leibniz-Instituts Deutsche Sammlung von Mikroorganismen und Zellkulturen, des Zentrums für Translationsmedizin in Hannover und der TWINCORE - Zentrum für Experimentelle und Klinische Infektionsforschung GmbH)

  1. Hamburg

(gemeinsamer Antrag des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf, der Universität Hamburg, des Universitätsklinikums Schleswig-Holstein in Lübeck, des Forschungszentrums Borstel, des Heinrich-Pette-Instituts für Experimentelle Virologie und Immunologie in Hamburg und des Bernhard-Nocht-Instituts für Tropenmedizin Hamburg)

  1. Köln/Bonn

(gemeinsamer Antrag der Rheinischen-Friedrich-Wilhelms Universität Bonn, der Universität zu Köln und des Universitätsklinikums in Köln)

  1. Tübingen

(gemeinsamer Antrag der Universitätsklinik und der Eberhard-Karls-Universität Tübingen sowie des Max-Planck-Instituts für Entwicklungsbiologie in Tübingen)

  1. München

(gemeinsamer Antrag der Technischen Universität München, der Ludwig-Maximilians-Universität München, des Helmholtz-Zentrums München - Deutsches Forschungszentrum für Gesundheit und Umwelt sowie des Instituts für Mikrobiologie der Bundeswehr in München)

  1. Heidelberg

(gemeinsamer Antrag des Universitätsklinikums Heidelberg und des Deutschen Krebsforschungszentrums)

  1. Gießen

(gemeinsamer Antrag der Justus-Liebig-Universität Gießen, der Philipps-Universität Marburg, des Paul-Ehrlich-Instituts in Langen und der Fachhochschule Gießen-Friedberg)
 
Mit den Deutschen Zentren der Gesundheitsforschung soll der Transfer von Forschungsergebnissen aus dem Labor in die breite medizinische Versorgung optimiert werden. Laut BMBF soll somit eine neue Basis für traslationale biomedizinische Spitzenforschung gelegt werden, die international konkurrenzfähig und sichtbar ist.
 
Zur Pressemitteilung des BMBF vom 8. November 2010 (mit allen ausgewählten Standorten der neuen DZG)



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