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"Das ist keine Science Fiction. Die Bedrohung ist sehr real."

FAO warnt vor Anstieg von Zoonosen

Juli 2010 Die Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen  (FAO - Food and Agriculture Organization of the United Nations) legte den Mitgliedsländern nahe, sich verstärkt um Prävention und Kontrolle von Zoonosen zu bemühen, um einer Kostenexplosion entgegen zu wirken.

Das Auftreten von Zoonosen wird häufiger, da aufgrund des Bevölkerungswachstums Haus- und Nutztiere häufig in der Nähe von natürlichen Habitaten gehalten werden. Dies kann zu einem verstärkten Austausch von Krankheitserregern zwischen Wildtieren und Nutztieren, aber auch mit Menschen führen. Ebenso können streunende Haus- und Wildtiere, die sich in der Nähe menschlicher Behausungen von Essensabfällen ernähren, neue und alte Gefahren, wie beispielsweise Tollwut, mit sich bringen. Wenn Epidemien ausbrechen, bringt dies enorme Kosten mit sich. Dies hat sich bei vergangenen (Tier-) Seuchenausbrüchen bereits bestätigt. Die FAO erwartet, dass die Kosten für die Erhaltung der menschlichen, tierischen und pflanzlichen Gesundheit und die dazu gehörenden wirtschaftlichen Kosten in den nächsten Jahrzehnten wesentlich steigen werden. Eine verstärkte Prävention und Kontrolle dieser Krankheiten, könnte dem entgegen wirken.
 
Weitere Informationen zu diesem Thema:
Pressemitteilung der FAO     
Weltrabiestag
Mitteilung im Ärzteblatt   



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