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Gesundheitsrisiken durch Heimtiere

Wissenschaftlicher Workshop „Heimtiere und Zoonosen“ in Leipzig befasst sich mit Infektionsrisiken durch Hamster, Koi und Co.

28.4.2014. Weltweit erfreut sich die Heimtierhaltung wachsender Beliebtheit. Doch der enge Kontakt zwischen Tier und Mensch kann auch zur wechselseitigen Übertragung von Infektionskrankheiten führen, den sogenannten Zoonosen. Welche Gesundheitsrisiken bestehen und wie diese erkannt und verhindert werden können, erörtern Human- und Tiermediziner aus ganz Deutschland bei einem interdisziplinären Workshop am 8. und 9. Mai 2014 in Leipzig. Veranstalter sind die Nationale Forschungsplattform für Zoonosen und das Institut für Tierhygiene und Öffentliches Veterinärwesen der Veterinärmedizinischen Fakultät der Universität Leipzig.

Immer mehr exotische Haustiere

Allein in Deutschland wird in etwa jedem dritten Privathaushalt mindestens ein Tier gehalten. Neben „klassischen“ Arten wie Hauskaninchen, Wellensittich und Goldfisch werden auch „exotischere“ Tiere, wie etwa Rosakakadu, Königspython oder Kaiserskorpion, als Heimtiere  immer beliebter. Doch durch den direkten Kontakt zwischen Mensch und Tier können mitunter gefährliche Krankheiten übertragen werden, die durch verschiedene Viren, Bakterien, Pilze, Einzeller, Milben oder parasitäre Würmer verursacht werden. Der Workshop beschäftigt sich umfassend mit den verschiedenen für die Heimtierhaltung in Deutschland relevanten Tierarten sowie den damit verbundenen Zoonosen.


Auf einen Blick: Workshop Heimtiere und Zoonosen

Datum: 08.- 09.05.2014

Konferenzsprache: Deutsch

Veranstaltungsort: Hörsaal Herbert-Gürtler-Haus, Veterinärmedizinische Fakultät der Universität Leipzig

Podiumsdiskussion: „Bewertung des Infektionsrisikos und Hygienemaßnahmen in der Heimtierhaltung“ am 09.05.2014, 13:00 – 14:30 Uhr

 

Programm [pdf]

Ankündigungsflyer WS Heimtiere und Zoonosen [pdf]

Pressemitteilung [pdf]

Bild Papagei in hoher Auflösung [3264x4928px; 15 MB; Quelle: simon_g / Shutterstock.com]

 

Akkreditierung:

Journalisten können sich ab sofort unter: presse@zoonosen.net akkreditieren.  

 

Hintergrund Nationale Forschungsplattform für Zoonosen

Forschung zu Zoonosen – also Forschung zu Infektionskrankheiten, die zwischen Tieren und Menschen übertragen werden können – findet in Deutschland an vielen verschiedenen Orten und Einrichtungen statt: an Universitäten und in Bundesinstituten, in kleinen Arbeitsgruppen und in großen Verbünden. Dabei sind Wissen und Erfahrung sowohl von Human- und Tiermedizinern als auch von Infektionsbiologen und Wissenschaftlern anderer Disziplinen von großer Bedeutung. Deshalb ist es notwendig, dass in diesem Bereich alle Forscher eng zusammen arbeiten.

Die Nationale Forschungsplattform für Zoonosen bildet ein vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördertes Informations- und Servicenetzwerk für alle in Deutschland aktiven Arbeitsgruppen im Bereich der Zoonosenforschung. Ziel der Plattform ist es, durch einen verstärkten Erfahrungsaustausch auf nationaler und internationaler Ebene die Forschungsaktivitäten im Bereich der Zoonosenforschung zu forcieren sowie eine breite horizontale Vernetzung von Human- und Veterinärmedizin zu fördern.

Die Geschäftsstelle der Zoonosenplattform ist an drei Standorten angesiedelt: der Universität Münster, dem Friedrich-Loeffler-Institut (Standort Riems) und der TMF.

Weitere Informationen: www.zoonosen.net

 

Kontakt:

Ansprechpartnerin

Dr. Ilia Semmler | Nationale Forschungsplattform für Zoonosen Tel.: 030 ‒ 22 00 24 772 | presse@zoonosen.net | www.zoonosen.net


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