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Umstrittene Grippestudie veröffentlicht

Zusammenfassender Bericht in der Süddeutschen Zeitung vom 4. Mai 2012

7. Mai 2012. Seit Dezember 2011 wurde diskutiert und beraten, ob die Studien der Virologen on Yoshihiro Kawaoka und Ron Fouchier veröffentlicht werden dürfen. Beide Wissenschaftler zeigen experimentell in Frettchenstudien, welche Veränderungen des Vogelgrippevirus H5N1 eine leichtere Übertragbarkeit zwischen Frettchen ermöglichen.  Aus der Sorge heraus, dass dieses Wissen für den Terrorismus mit Biowaffen missbraucht werden könnte, war lange gezögert worden, auch den Materialteil, in dem die Mutationen in der wissenschaftlichen Publikation beschrieben werden, zu veröffentlichen.

Nach langer Diskussion zwischen Forschern und Verantwortlichen des Gesundheitssystems innerhalb der Forschungslandschaft und bis hin zur WHO ist nun die vorherrschende Meinung, dass nur die genaue Kenntnis solcher Mutationen die gezielte Überwachung dieser Viren ermöglichen kann. Zudem wurde relativiert, dass das neue Virus, das experimentell erzeugt wurde, zwar von Frettchen zu Frettchen übertragbar ist, aber nicht dasselbe tödliche Potenzial hat, wie das ursprüngliche Vogelgrippevirus. Die erste Studie hierzu wurde nun im Fachblatt "Nature" veröffentlicht.

In der Süddeutschen Zeitung vom 4. Mai 2012 beschreibt Christina Berndt die Hintergründe



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