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Pilotprojekt: Ein funktioneller Array zur Detektion von Botulinum Toxinen (BoNT): ein neuer Multiplex-Endopeptidaseassay

 
 

Stäbchenbakterien

   

Aufgrund der komplexen Proteinstruktur der Botulinum Neurotoxine (BoNT) und ihrer hohen Toxizität gilt die Diagnostik von Botulismus als außerordentlich schwierig. Bedingt wird diese Tatsache u.a. durch den Mangel an frei verfügbaren spezifischen Reagenzien zur Detektion der Sero- und Subtypen zum Aufbau einer standardisierten Diagnostik. Ziel des Projekts war die Etablierung eines innovativen Verfahrens zum funktionellen und immunologischen Nachweis von BoNT aus humanem oder veterinärmedizinischem Probenmaterial.

 

Mit Hilfe der BMBF-Förderung konnte ein funktioneller Array etabliert werden, der es erlaubt, im Multiplex-Format die Endopeptidase-Aktivität verschiedener BoNT schnell und hochsensitiv zu erfassen. Das Verfahren ist für die Anwendung im mikrobiologisch-klinischen Routinelabor geeignet und hat das Potential, auf andere Endopeptidasen übertragen zu werden (Tetanus Toxin, Anthrax Lethal Factor).

 

Koordinatorin: Dr. Brigitte Dorner  (Robert Koch-Institut, Berlin)

 

Projektpartner:

Dr. Rummel (Medizinische Hochschule Hannover)

Prof. Dr. Bigalke (Medizinische Hochschule Hannover) 

 

Förderdauer: 01.01.2011 - 30. 06. 2012

 


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12.-13.10.2017, Berlin

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