Logo BMBF

Doktorandenworkshop "Presenting Science"

Im Vorfeld des Nationalen Symposiums für Zoonosenforschung veranstaltete die Nationale Forschungsplattform für Zoonosen für 16 Doktoranden, die im Bereich Zoonosen forschen, einen Doktorandenworkshop zum Thema "Presenting Science". Er fand vom 04. - 06.10.2010 in Berlin statt und sollte zum einen anhand vieler praktischer Beispiele und Übungen zeigen, welche Faktoren für eine wissenschaftliche Präsentation von Bedeutung sind und zum anderen den Austausch und das Kennenlernen untereinander ermöglichen.

 

Ingesamt haben sich rund 40 Doktoranden um die Teilnahme beworben. Obwohl die Teilnehmerzahl aufgestockt wurde, konnten nur 16 Doktoranden am Workshop teilnehmen. Sie kamen aus ganz Deutschland: von der Tierärztlichen und der Medizinischen Hochschule Hannover, den Universitäten Münster, Ulm, Leipzig, Berlin und Gießen sowie vom Friedrich-Loeffler-Institut, dem Robert Koch-Institut, dem Bundesinstitut für Risikobewertung und dem Institut für Mikrobiologie der Bundeswehr. Außerdem kamen Teilnehmer von den Unikliniken Münster, Bergmannsheil, Erlangen und Bonn. Der Workshop wurde mit allen praktischen Übungen in englisch abgehalten. Das kam nicht nur den drei Teilnehmern mit nichtdeutscher Muttersprache entgegen, sondern trug dazu bei, dass alle Teilnehmer ihre Englischkenntnisse in der Praxis festigen konnten.

 

Der erste Tag begann für viele mit einer langen Anreise, so dass der Workshop erst um 13 Uhr startete. Begonnen wurde zunächst damit, einander kennen zu lernen und zu erfahren, welche Inhalte während der Workshoptage auf dem Programm stehen würden.

Gleich zu Beginn wurde ein für viele großes Problem bei Präsentationen intensiv beleuchtet: das Lampenfieber. Woher kommt es und wie kann man es erfolgreich besiegen oder sogar verhindern, dass es überhaupt entsteht? Auch der Umgang mit den kleinen und größeren Missgeschicken und Problemen, die während einer Präsentation passieren und auftreten können, wurde geübt. Der letzte wesentliche Punkt für diesen Tag war das Geben und Empfangen von Feedback. Nicht nur Kritik annehmen, sondern auch Kritik üben will gelernt sein.

 

Der Abend des ersten Workshoptages stand ganz im Zeichen des gegenseitigen Kennenlernens und des Austausches untereinander. Deshalb trafen sich alle Teilnehmer, nachdem sie ihre Zimmer im Hotel bezogen hatten, im Restaurant Neumann's, wo sie die Möglichkeit nutzten sich bei leckerem Essen über die Forschungsgebiete der anderen zu informieren, die Trainer näher kennen zu lernen, aber auch einfach ein paar private Worte zu wechseln.

 

Der zweite Workshoptag startete um 9:30 Uhr mit grundlegenden Informationen zu den verschiedenen Arten von Reden. Dann ging es auch schon in die Vollen, indem man sich intensiv mit der richtigen Planung und Erstellung einer Präsentation beschäftigte. Denn dieser Schritt legt den Grundstein für einen erfolgreichen Auftritt. Dazu wurden die wesentlichen Planungsschritte und Modelle erläutert und Argumentationsstrategien erklärt, die helfen eine Rede gut strukturiert anhand der gesetzten Ziele aufzubauen. Außerdem wurde den Teilnehmern gezeigt, dass mit dem Schlusssatz der Präsentation noch nichts vorbei ist. Auch die anschließende Diskussion will erfolgreich moderiert werden. Der Aufbau von Präsentationsfolien und die Nutzung der zur Verfügung stehenden Technik sowie der eigenen Notizen war ebenfalls Thema des zweiten Tages.

Nach diesem anstrengenden Workshoptag voller neuer und interessanter Informationen waren alle froh darüber, den Abend im "Aufsturz" bei leckerem Essen und dem einen oder anderen Bierchen entspannt ausklingen zu lassen und die Kontakte untereinander auszubauen.

 

 

Der dritte und letzte Workshoptag stand ganz im Zeichen der Anwendung dessen, was man in den letzten zwei Tagen gelernt hatte. Deshalb teilten sich die Teilnehmer in zwei Gruppen auf und präsentierten einander die vorbereiteten Folien zum Thema ihrer Doktorarbeiten. Jeder wurde mit einer Videokamera aufgenommen und im Anschluss gemeinsam mit den Trainern und den anderen Teilnehmern ausgewertet. So hatte jeder Gelegenheit das Präsentieren, aber auch das Feedback geben und annehmen noch einmal in der Praxis zu üben.

Zum Abschluss stand eine Erkundung der Hauptstadt per Rad auf dem Programm. Sowohl die Teilnehmer aus Berlin, als auch die, die von weiter her für den Workshop angreist waren, bekamen auf der geführten Tour mit dem Titel "Arm aber sexy" eine andere Seite Berlins abseits der üblichen Sehenswürdigkeiten zu sehen und erlebten damit einen entspannten Abschluss des Workshops "Presenting Science" in der Berliner Abendsonne.

 

Die Bildergalerie zum Doktorandenworkshop finden Sie hier.


Save the Date


 

12.-13.10.2017, Berlin

Die Registrierung ist geöffnet!


Interviews

„Wie man sich das in der Zoonosenforschung vorstellt“

Prof. Dr. Jonas Schmidt-Chanasit über die Kooperation zwischen Human- und Tiermedizin und die Entdeckung eines neuen Borna-Virus

[ mehr ]

Termine

Antibiotika-Gebrauchssurveillance & Bewertung: Was muss der ÖGD wissen? (Oldenburg)

22.08.2017
[ mehr ]

51st Annual Scientific Conference of the German Mycological Society (DMykG) e. V. (Münster)

31.08.2017 - 02.09.2017
[ mehr ]



News

Tropenviren bald auch in Europa? Bayreuther Forscher untersuchen Folgen des Klimawandels

Pressemitteilung der Universität Bayreuth

 
[ mehr ]

DIP

Einblick in die Datenbank der Zoonosenplattform

Beispiel: Mitgliederverteilung