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Lothar H. Wieler wird Mitglied der „Leopoldina“

Direktor des Institutes für Mikrobiologie und Tierseuchen der Freien Universität in Nationale Akademie der Wissenschaften gewählt

Lothar H. Wieler, Professor am Fachbereich Veterinärmedizin der Freien Universität, ist zum Mitglied der Nationalen Akademie der Wissenschaften, „Leopoldina“, gewählt worden. In die Akademie werden hervorragende Wissenschaftler aus aller Welt gewählt. Prof. Dr. Lothar H. Wieler ist einer von neun Wissenschaftlern der Freien Universität, die der Akademie angehören.

Professor Dr. Lothar H. Wieler, ehemaliger Forschungsdekan des Fachbereichs Veterinärmedizin der Freien Universität Berlin, studierte Veterinärmedizin an der Freien Universität und der Ludwig-Maximilians-Universität München. Er promovierte in München über Infektionskrankheiten und wurde an der Justus-Liebig-Universität Gießen in seinem Promotionsfach, sowie in Hygiene der Tiere habilitiert. Nach einem Forschungsaufenthalt am Center for Vaccine Development an der University of Maryland in Baltimore nahm Wieler im Wintersemester 1998/1999 den Ruf auf die Professur für Mikrobiologie und Tierseuchenlehre an der Freien Universität an. Im Jahr 1997 erhielt er den Nachwuchspreis der Deutschen Veterinärmedizinischen Gesellschaft (DVG), 2007 wurde ihm der Hauptpreis der Deutschen Gesellschaft für Hygiene und Mikrobiologie (DGHM) verliehen. Seit 2007 ist er Koordinator des BMBF-geförderten Netzwerkes „FBI-Zoo“ (Food-borne zoonotic infections of humans), seit 2010 Sprecher des Internationalen DFG-Graduiertenkollegs „Functional Molecular Infection Epidemiology“, welches gemeinsam mit der indischen University of Hyderabad, etabliert wurde.
 
Die Deutsche Akademie der Naturforscher „Leopoldina“ ist die älteste naturwissenschaftlich-medizinische Gelehrtengesellschaft in Deutschland, sie wurde im Jahr 1652 gegründet. Seit 2008 ist die „Leopoldina“ die Nationale Akademie der Wissenschaften. Die Wissenschaftler erarbeiten in Kommissionen Stellungnahmen für Politik und Öffentlichkeit, sie vertreten deutsche Wissenschaftler in internationalen Akademiegremien.
 
Quelle: Kommunikations- und Informationsstelle der Freien Universität Berlin



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