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Ungewöhnlich hohe Zahl an Hantavirusinfektionen im Frühjahr 2010

Gesundheitsämter in Süddeutschland schlagen Alarm

30. April 2010 Eine ungewöhnliche Häufung von Hantavirusinfektionen im süddeutschen Raum versetzt die zuständigen Stellen in Gesundheitsämtern und forstwirschaftlichen Institutionen in Alarmbereitschaft.

Das Virus wird in der Regel über kontaminierte Stäube übertragen und löst beim Menschen meist grippeähnliche Symptome aus. Gelegentlich kann es zu Funktionsstörungen der Nieren kommen. Überträger der Krankheit sind Rötelmäuse, die bevorzugt in Buchenwäldern und an Waldrändern leben.

 

Unter der schützenden Schneedecke konnten sich die kleinen Nagetiere offensichtlich trotz klirrender Kälte im vergangenen Winter ungehindert vermehren und fanden Schutz vor Fressfeinden. Zusätzlich war das Nahrungsangebot, dank einer hohen Anzahl Bucheckern im letzten Herbst, für Mäuse sehr gut.

Eine erhöhte Infektionsgefahr besteht daher für Personen, die sich beruflich oder in ihrer Freizeit häufig im Wald aufhalten. Darüber hinaus ist Vorsicht geboten, wenn beispielsweise beim Ausfegen von Kellern, Gartenhäusern oder Garagen Staub aufgewirbelt wird, der Mäusekot enthalten kann.

Ausführliche Berichte zu Hantavirusinfektionen und Hinweise, wie man sich davor schützen kann, lesen Sie bitte auf der Seite der Bayrischen Landesanstalt für Wald und Forstwirtschaft und der Seite des Regierungspräsidiums Stuttgart.


 


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