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News

Artikel von September 2013

 
 

Forschung mit Krankheitserregern – überwiegt der Nutzen oder das Risiko?

Auf dem Nationalen Symposium für Zoonosenforschung 2013 diskutieren Wissenschaftler mit Journalisten über die Gefahr von Missbrauch ihrer Forschung

Berlin, 20.09.2013. „Wir müssen genau verstehen, was geschieht, wenn ein Virus vom Tier auf den Menschen überspringt, um uns davor schützen zu können“, erklärte der Virologe Professor Hans-Dieter Klenk auf der Podiumsdiskussion zum Thema „Dual Use – Missbrauchspotenzial von wissenschaftlichen Ergebnissen“ im Rahmen des Nationalen Symposiums für Zoonosenforschung 2013. Dafür seien auch sogenannte „gain of function“-Experimente wichtig, bei denen Krankheitserreger im Labor zusätzliche Eigenschaften erhalten, die sie in der Natur noch nicht besitzen.

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Von Anthrax bis Vogelgrippe

Nationales Symposium für Zoonosenforschung 2013 findet vom 19.–20. September in Berlin statt

Berlin, Münster, Greifswald - Insel Riems, 10. September 2013 Anthrax, Vogelgrippe, Tollwut oder EHEC – Viele Krankheiten werden durch Erreger ausgelöst, die vom Tier auf den Menschen überspringen. Um sich vor ihnen zu schützen, ist es notwendig, möglichst viel über diese Bakterien, Viren und andere Erreger zu wissen. Doch wie weit darf diese Forschung gehen? Wir groß sind ihre Risiken? Über diese Fragen werden im Rahmen des Nationalen Symposiums für Zoonosenforschung Wissenschaftler, ein Journalist und ein Mitglied des deutschen Ethikrates diskutieren. Außerdem präsentieren Wissenschaftler ihre Forschungsergebnisse zu Influenza, Tollwut, Milzbrand, Ebola, MERS und anderen Infektionskrankheiten.

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Große Ehre für Prof. Helge Karch: Mikrobiologe erhält Preis der Robert-Koch-Stiftung

Vom münsterschen Modell für Krankenhaushygiene und Infektionsprävention lernen: Hohe Auszeichnung für Helge Karch und das Team des Instituts für Hygiene des UKM

4. September 2013 Sie heißen EHEC, MRSA oder ESBL und immer häufiger beherrschen sie die Schlagzeilen: gefährliche Bakterien, denen mit Antibiotika kaum noch beizukommen ist – auch in deutschen Krankenhäusern breiten sich multiresistente Krankheitserreger immer weiter aus und fordern tausende Todesopfer. Bislang hat die Hochleistungsmedizin der Bedrohung wenig entgegenzusetzen. Dass gezielte Gegenwehr sich lohnt, beweist das münstersche Modell für Krankenhaushygiene und Infektionsprävention. Es zeigt, wie sich die Gefahr eindämmen lässt, wenn exzellente Grundlagenforscher eng mit Krankenhäusern und niedergelassenen Ärzten in einer Region zusammenarbeiten. Die Initiative geht aus von einem jungen Team um Professor Helge Karch von der Universität Münster.

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Interviews

„Wie man sich das in der Zoonosenforschung vorstellt“

Prof. Dr. Jonas Schmidt-Chanasit über die Kooperation zwischen Human- und Tiermedizin und die Entdeckung eines neuen Borna-Virus

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Termine

5th Translational DZIF School (Lübeck)

22.11.2017 - 24.11.2017
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Workshop "Bon Appétit One Health - Lebensmittel-bedingte Erkrankungen durch Zoonosen" (Düsseldorf)

28.11.2017
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DIP

Einblick in die Datenbank der Zoonosenplattform

Beispiel: Mitgliederverteilung