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News

Artikel von September 2012

 
 

Deutsche Forscher unterstützen Welt-Tollwut-Tag

Pressemitteilung des Friedrich-Loeffler-Instituts und des Lyssaviren-Forschungsverbundes

26. September 2012 Am 28. September findet zum 6. Mal der Welt-Tollwut-Tag statt, eine Initiative, die auf diese weltweit vorkommende Infektionskrankheit aufmerksam macht. Immer noch sterben jährlich mehrere 10.000 Menschen an Tollwut, die meisten davon in Asien und Afrika. Seit Beginn des Aktionstages 2007 wurden weltweit 182 Millionen Menschen über deren Gefahren aufgeklärt und 7,7 Millionen Hunde und Katzen geimpft. Das Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) ist Teil der Organisationen Global Alliance for Rabies Control (GARC) und Partners for Rabies Prevention (PRP), die den Welt-Tollwut-Tag ins Leben gerufen haben. Zudem unterstützt der Forschungsverbund „Lyssaviren“, in dem die Übertragung verschiedener Tollwutviren vom Tier auf den Menschen und damit verbundene Gesundheitsrisiken erforscht werden, den Aktionstag. Wissenschaftler des FLI untersuchen innerhalb des Verbundes Tollwutviren auf molekularer Ebene, entwickeln Nachweismethoden und bauen ein Überwachungsprogramm für diese Viren bei europäischen Fledermäusen auf.

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Warnung vor Impfmüdigkeit

Grippe-Kongress: Präsident des Robert-Koch-Instituts und Wissenschaftler unterstreichen Gefahren-Potenzial

3. September 2012 Das Thema "Grippe" gehört momentan nicht zu den brennenden Problemen, die die täglichen Schlagzeilen beherrschen. Doch das kann sich schnell ändern – eine weltweite Epidemie mit Tausenden Toten kann jederzeit ausbrechen. Vor diesem Hintergrund warnte der Präsident des Robert-Koch-Instituts, Prof. Dr. Reinhard Burger, am Montag (3. September) an der Universität Münster vor einer "Impfmüdigkeit" in der Bevölkerung. "Man könnte sonst auch sagen, wenn's nicht gebrannt hat, war die Feuerversicherung eine dumme Ausgabe", sagte er im Hinblick auf die Stimmung nach der sogenannten Schweine-Grippe 2009/10, die in der Wahrnehmung vieler Menschen entgegen den vorherigen Warnungen relativ mild verlaufen war. Kritiker hatten die von Experten empfohlenen Impfungen abgelehnt oder im Nachhinein als überflüssig betrachtet. "Die Influenza hat ein permanentes Bedrohungs-Potenzial", unterstrich Reinhard Burger.

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Interviews

„Wie man sich das in der Zoonosenforschung vorstellt“

Prof. Dr. Jonas Schmidt-Chanasit über die Kooperation zwischen Human- und Tiermedizin und die Entdeckung eines neuen Borna-Virus

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Termine

5th Translational DZIF School (Lübeck)

22.11.2017 - 24.11.2017
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Workshop "Bon Appétit One Health - Lebensmittel-bedingte Erkrankungen durch Zoonosen" (Düsseldorf)

28.11.2017
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DIP

Einblick in die Datenbank der Zoonosenplattform

Beispiel: Mitgliederverteilung