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News

Artikel von August 2013

 
 

Neues Sonderheft Zoonosen

Aktuelle Beiträge aus der Zoonosenforschung illustrieren die Herausforderung für Human- und Tiermedizin und unterstreichen die Bedeutung einer interdisziplinären Zusammenarbeit.

20. August 2013 Durch schnelles Bevölkerungswachstum, zunehmende Mobilität, veränderte Tierzucht und -haltung sowie Klimaveränderungen gewinnen Zoonosen immer mehr an Bedeutung. In den letzten Jahren rücken Zoonose-Erreger in den Fokus, die nicht zwingend oder unmittelbar Krankheiten auslösen, sondern vor allem Antibiotikaresistenzen zwischen den Spezies übertragen. MRSA oder ESBL-Bildner, die bis vor kurzem überwiegend als Problemerreger in Krankenhäusern gefürchtet waren, beginnen sich in der gesunden Normalbevölkerung auszubreiten und werden in steigendem Maße auch bei Tieren nachgewiesen. Landwirtschaftliche Nutztiere können dabei genauso Keimträger sein wie Heimtiere. Tiere werden zur Infektionsquelle für den Menschen, nehmen aber auch Erreger vom Menschen auf und fungieren als Reservoir für die Reinfektion des Menschen. Es ergeben sich komplizierte und häufig nur noch schwer überschaubare Infektketten.

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Zoonosen: Deutschland ist mit seinen Forschungsverbünden gut gewappnet

Weitsichtige und wertvolle Investition in die Zukunft: Zoonosen-Forschungsverbünde stellen ihre Ergebnisse und Erfolge vor

06. August 2013. Neues Coronavirus 2012: erster Test entwickelt, der bis heute im Einsatz ist. EHEC-Epidemie 2011: Schnelltests zum spezifischen Nachweis des neuartigen EHEC-Stammes innerhalb weniger Tage etabliert. Schweinegrippe 2009: Wissen über Veränderungen der Viren, die die die Vermehrung der aus dem Schwein kommenden Erreger im Menschen ermöglichen, schnell verfügbar gemacht. Drei Beispiele, die zeigen, dass Deutschland mit den Strukturen und Ergebnissen aus einer Reihe von Forschungsverbünden zu Infektionskrankheiten, die zwischen Tieren und Menschen übertragen werden (Zoonosen), für die Abwehr neu auftretender Infektionskrankheiten gut gewappnet ist. Damit haben sich die seit 2007 durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderten Verbundstrukturen als weitsichtige und wertvolle Investition in die Zukunft erwiesen. In einer Broschüre der TMF stellen die Forschungsverbünde jetzt ihre Erfolge vor.

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Interviews

„Wie man sich das in der Zoonosenforschung vorstellt“

Prof. Dr. Jonas Schmidt-Chanasit über die Kooperation zwischen Human- und Tiermedizin und die Entdeckung eines neuen Borna-Virus

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Termine

5th Translational DZIF School (Lübeck)

22.11.2017 - 24.11.2017
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Workshop "Bon Appétit One Health - Lebensmittel-bedingte Erkrankungen durch Zoonosen" (Düsseldorf)

28.11.2017
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DIP

Einblick in die Datenbank der Zoonosenplattform

Beispiel: Mitgliederverteilung