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News

Artikel von Oktober 2010

 
 

Die großen Seuchen

Veranstaltungsankündigung: Ringvorlesung des Präsidenten der Justus-Liebig-Universität Gießen

20. Oktober 2010 Welches sind die bedeutenden Seuchen vergangener und moderner Zeiten? Was können wir aus ihrer Entstehung, Verbreitung und Bekämpfung lernen? Weshalb geraten Infektionserreger auch heute noch außer Kontrolle? Welche Beziehung gibt es zwischen Infektionen und Krebsentstehung? Welchen Einfluss haben globale Veränderungen auf die Verbreitung von Infektionskrankheiten? Mit diesen Fragen beschäftigt sich die Ringvorlesung des Präsidenten der Justus-Liebig-Universität Gießen (JLU) in diesem Wintersemester.

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Botulismus in Rinderbetrieben häufiger als vermutet

Forschung in Hannover bringt neue Erkenntnis

19. Oktober 2010 Botulismus ist eine durch Giftstoffe des Bakteriums Clostridium botulinum hervorgerufe Erkrankung mit Lähmungserscheinungen. Das Botulinumtoxin zählt zu den stärksten Nervengiften, die in der Natur vorkommen. Kleinste Mengen reichen aus, um krank zu machen. Die Erreger haben die Fähigkeit, in der Umwelt über Monate hinweg stabil, als sogenannte Sporen vorzuliegen, was ihre Gefährlichkeit ausmacht. Nun wies ein Wissenschaftler der Medizinischen Hochschule Hannover nach, dass Botulismus in Rinderbetrieben häufiger vorkommt, als bisher angenommen. Und offensichtlich beschränkt sich die Krankheit nicht nur auf die Tiere.

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Wenn der TV-Koch zuerst die Hände wäscht

Experten betonen die Bedeutung der Küchenhygiene – rund 320 Teilnehmer beim Nationalen Symposium für Zoonosenforschung in Berlin

08. Oktober 2010 Spüllappen, Schneidebretter, Hände – das Risiko, sich in der eigenen Küche eine Lebensmittelinfektion zuzuziehen ist hoch. Das Wissen über Küchen- und Händehygiene als wesentliche Maßnahmen, um solche Infektionen zu vermeiden, ist in der Bevölkerung jedoch bisher sehr wenig ausgeprägt. Eine Aufklärungskampagne wäre dringend notwendig. Dies betonte Professor Dr. Dr. Andreas Hensel, Präsident des Bundesinstitutes für Risikobewertung, in seiner Keynote beim Auftakt des Nationalen Symposiums für Zoonosenforschung. Rund 320 Wissenschaftler aus Human- und Veterinärmedizin besuchten das Symposium, das am 7. und 8. Oktober 2010 in Berlin stattfand.

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Bundesforschungsministerium unterstützt „FluResearchNet“ für weitere drei Jahre

Forschungsverbund startet am 1. Oktober 2010 offiziell in die zweite Förderphase

08. Oktober 2010 Von harmlos bis tödlich: Die Spannbreite der Krankheitsverläufe bei einer Infektion mit Influenzaviren ist enorm. Das zeigte sich zuletzt bei der H1N1-Pandemie. Dass die Weltgesundheitsorganisation diese im August offiziell für beendet erklärte, sollte nach Ansicht von Influenza-Experten nicht dazu führen, bei der Forschung nachzulassen: Jederzeit könnten neue aggressive Grippeerreger auftauchen. Diese Auffassung teilt auch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) - und fördert den von der Universität Münster aus koordinierten Forschungsverbund FluResearchNet nun für weitere drei Jahre.

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Netzwerke säen und der Evolution einen Schritt voraus sein

Nationales Symposium für Zoonosenforschung am 7./8. Oktober in Berlin

Berlin, 4. Oktober 2010. Alte und neue Infektionskrankheiten, deren Erreger zwischen Tieren und Menschen übertragen werden können – so genannte Zoonosen –, werden auch in Zukunft eine immerwährende Bedrohung für die Menschheit darstellen. Um dagegen gewappnet und der Evolution möglichst immer einen Schritt voraus zu sein, ist fortlaufende Forschung und Zusammenarbeit von Wissenschaftlern über Disziplinen, Standorte und Ländergrenzen hinweg notwendig und entsprechende Nachwuchsförderung unverzichtbar. Das Nationale Symposium für Zoonosenforschung, das am 7. und 8. Oktober 2010 in Berlin stattfinden wird, verfolgt daher in diesem Jahr zwei Ziele: Zum einen zeigt es in themenspezifischen Sitzungen die Vielfalt der Zoonosenforschung, zum anderen richtet es sich besonders auch an junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler. Neben hochkarätigen Keynote-Speakern präsentieren vor allem diese die Ergebnisse ihrer Forschung.

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12.-13.10.2017, Berlin

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Interviews

„Wie man sich das in der Zoonosenforschung vorstellt“

Prof. Dr. Jonas Schmidt-Chanasit über die Kooperation zwischen Human- und Tiermedizin und die Entdeckung eines neuen Borna-Virus

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Termine

1st German Phage Symposium (Stuttgart)

09.10.2017 - 11.10.2017
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Nachwuchs-Workshop (Berlin)

09.10.2017 - 11.10.2017
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DIP

Einblick in die Datenbank der Zoonosenplattform

Beispiel: Mitgliederverteilung