Logo BMBF

Pilotprojekte unter dem Dach der Zoonosenplattform

Pilotprojekte sind kleine Projekte mit einem hohen Maß an Originalität und wissenschaftlichem Risikocharakter. Sie sind richtungsweisend für neue Themen in der Zoonosenforschung. Pilotprojekte basieren auf einer innovativen Hypothese, die überprüft werden soll, bevor basierend auf den Ergebnissen des Pilotprojektes weitere Fördermittel außerhalb der Zoonosenplattform akquiriert werden können.

Pilotprojekte sind aus diesem Grund keine Weiterführung bereits begonnener Forschungsprojekte.

Pilotprojekte profitieren von der Vernetzung innerhalb der Zoonosenplattform und dem Austausch zwischen Fachgebieten und Institutionen. Die aus dem Projekt resultierende neue Methode oder wegweisende Erkenntnis für die Zoonosenforschung ist der Mehrwert, der aus Pilotprojekten entsteht. 

 

Pilotprojekte müssen abgrenzbare Einzelvorhaben mit überschaubarem, plausiblem Zeit- und Finanzrahmen sein, die eine Projektlaufzeit von in der Regel zwölf Monaten nicht überschreiten.

 

Richtwert für die maximal zu beantragende Summe (in Bezug auf 12 Monate): 120.000 Euro

(Die Summe muss nachvollziehbar durch Projektstruktur und Aufwand begründet werden.)

 

Pilotprojekte werden nach folgenden Kriterien begutachtet:

  1. Expertise der Antragsteller in Bezug auf die Projektidee und notwendige Vorkenntnisse,
  2. wissenschaftlicher Neuwert und Originalität im Hinblick auf Innovation und Pilotcharakter des beantragten Projektes, Vorliegen einer schlüssigen Hypothese,
  3. Angemessenes Gleichgewicht zwischen Realisierbarkeit des Vorhabens und gleichzeitigem Risikocharakter, Realisierbarkeit einer auf die Pilotphase folgenden Förderung durch Dritte,
  4. Mehrwert / Relevanz des Projektes bzw. der erwarteten Projektergebnisse für die fachübergreifende Zoonosenforschung in Human- und Veterinärmedizin,
  5. Angemessenheit des vorgelegten Zeit- und Finanzrahmens und
  6. Vernetzung zwischen verschiedenen Forschungseinrichtungen sowie Human- und Veterinärmedizin im Projekt oder infolge des erwarteten Projektergebnisses.

Interviews

„Wie man sich das in der Zoonosenforschung vorstellt“

Prof. Dr. Jonas Schmidt-Chanasit über die Kooperation zwischen Human- und Tiermedizin und die Entdeckung eines neuen Borna-Virus

[ mehr ]

Termine

5th Translational DZIF School (Lübeck)

22.11.2017 - 24.11.2017
[ mehr ]

Workshop "Bon Appétit One Health - Lebensmittel-bedingte Erkrankungen durch Zoonosen" (Düsseldorf)

28.11.2017
[ mehr ]



News

„Zoonosen zu verstehen, ist ein komplexes Vorhaben“

Nationales Symposium für Zoonosenforschung bringt 360 Teilnehmer unterschiedlicher Disziplinen zusammen

 
[ mehr ]

DIP

Einblick in die Datenbank der Zoonosenplattform

Beispiel: Mitgliederverteilung